Zwei Tage voller Inspiration, neuer Perspektiven und bereichernder Erfahrungen liegen hinter unseren angehenden Logopäd*innen. In unterschiedlichsten Workshops und Projekten konnten sie ihr Wissen vertiefen, neue Methoden kennenlernen und ihren Blick auf Sprache, Stimme und Kommunikation erweitern.
Ein zentrales Thema war „Autismus und Sprache“ – mit einem sensiblen Fokus auf Wahrnehmung, Kommunikation und individuellen Ausdrucksformen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Empathie und differenzierte Betrachtungsweisen in der therapeutischen Arbeit sind.
Mit dem ganzheitlichen Stimmmobil-Konzept nach Barbara Jackson erhielten die Schüler*innen praxisnahe Einblicke in körperorientierte Stimmarbeit. Kreative Zugänge wie „Atem & Schriftzeichen“ luden dazu ein, Atmung, Körperbewusstsein und Ausdruck neu zu erleben und miteinander zu verbinden.
Ein weiteres Highlight war die pferdegestützte Logopädie: In der Begegnung mit dem Pferd wurde spürbar, wie wertvoll tiergestützte Ansätze für Sprachentwicklung, Selbstvertrauen und Persönlichkeitsstärkung sein können.
Auch praktische Kompetenzen standen im Mittelpunkt der Projekttage:
- „Vorlesen – aber wie?“ – denn lebendiges Lesen bedeutet weit mehr als das bloße Sprechen von Worten.
- Improvisationsrollenspiele, die Spontaneität, Kreativität und kommunikative Sicherheit förderten.
- Mehrsprachigkeit als wertvolle Ressource, die es zu verstehen und gezielt zu stärken gilt.
- Die Gründung eines Chors – denn gemeinsames Singen verbindet, stärkt die Stimme und schafft Gemeinschaft.
Diese zwei Tage haben einmal mehr gezeigt: Logopädie ist bunt, vielseitig und voller Möglichkeiten. Unsere Schüler*innen konnten über den Tellerrand hinausblicken, Neues ausprobieren und ihre Leidenschaft für Sprache, Stimme und Kommunikation weiter vertiefen.
Wir sind stolz auf so viel Engagement, Offenheit und Begeisterung – und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Projekte.





